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Alle Fotoalben der Bildungsakademie Dresden

Buchlesung in Dresden

Am 29.11.17 stellte Frau Staemmler ihr Buch vor.

Alle interessierten Schüler und Mitarbeiter an der Schule in Dresden erfuhren hiernei über die Beziehungsarbeit mit psychisch erkrankten Klienten. Ihre aufgeschlossene erfrischende Art die Geschichten zu lesen und über ihre Arbeit zu berichten, machten die 90 min zu einem Erlebnis. Jede der 15 Fallgeschichten schließt mit einer Reflexion ab. Was waren die Herausforderungen der Begegnungen, was das Besondere? Was kann man davon lernen?
Das macht das Buch auch für Lernende in der Ergotherapieausbildung so wertvoll.

Autor: Elke Enke

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Unsere Internetberühmtheiten auf der Consozial

Der Song unserer Schüler, der überraschend zum viralen Hit wurde, nahm auch an einer Preisverleihung teil.

Am 09.11.2017 war es endlich soweit. Unsere Apf26b der Altenpflege machte sich auf den Weg zur Consozial Messe nach Nürnberg. Voller Vorspannung, ob die Schüler mit ihrem Song „Pflege die immer lacht“ einen der begehrten Preise gewonnen haben, begann eine 6,5-stündige Zugfahrt. Gut gelaunt, kamen wir an der Messe an. Dort erwartete uns eine große Auswahl an Pflegeständen, welche pflegerische Hilfsmittel und weitere Facetten der sozialen Berufen präsentierten.

Die erste Enttäuschung kam auf, als uns mitgeteilt wurde, dass wir doch nicht gewonnen haben. Doch unsere Schüler ließen sich nicht hängen. Zum Sieger der Herzen wurden die Schüler als sie von Besuchern angesprochen wurden, dass sie doch dieses Video bei Facebook gemacht haben und der Song nochmals für alle Interessierende auf einer Leinwand vorgeführt wurde. Das Ziel Menschen zu erreichen und mit ihrem Lied die Pflege auf anderen Weg zu präsentieren ist also gelungen.

Im Anschluss probierten sie die vorgestellten Hilfsmittel der Messe aus und traten dann die lange Heimreise wieder an. Insgesamt war es ein lehrreicher und gelungener Ausflug.

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Was ist die ICF und wozu brauchen wir sie?

Was für Ärzte die ICD-10 darstellt, ist für Therapeuten die ICF. Es ist für verschiedene Professionen in der Rehabilitation nutzbar – und nicht nur dort.

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF- International Classification of Functioning, Disability and Health). Es handelt sich hierbei um ein Klassifikationssystem, in dem das Konzept der funktionalen Gesundheit aus biopsychosozialer Sicht beschrieben wird.

Für uns Ergotherapeuten bedeutet die ICF, dass wir Ressourcen und Defizite, Förderfaktoren und Barrieren unserer Klienten präzise benennen und unsere Behandlung fundiert planen können. Ziele und therapeutische Interventionen können klar abgeleitet werden; das eindeutige Verschlüsselungssystem ermöglicht eine sehr effiziente Dokumentation der Ergebnisse.

Die ICF pflegt eine berufsübergreifende, exakte und transparente Sprache und stellt damit eine Grundlage interdisziplinärer Arbeit dar. Hier finden wir konkrete Erklärungen verschiedenster Komponenten, die mit Gesundheit verknüpft sind.

Wollen wir Ergotherapeuten unser „Basteltanten-Image und Kellerdasein“ ablegen, sollten wir uns eindeutig ausdrücken – dabei unterstützt uns die ICF auf jeden Fall. Wir als Schule setzen die Begrifflichkeiten im Unterricht ein und vermitteln mit dieser Klassifikation unseren Auszubildenden das Rüstzeug für professionelles Handeln.

Wer interessiert ist, kann sich unter folgender Internetadresse genauer informieren und die ICF kostenlos herunterladen:
http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/icf/kodesuche/onlinefassungen/icfhtml2005/index.htm

Großer Andrang bei den Azubi- und Studientagen

Nachträglich wollen wir uns hiermit für den großen Andrang bei unserem Messestand bedanken.

Wir waren sichtlich überrascht über das große Interesse und haben die zwei Tage wirklich sehr genossen.

Wir freuen uns schon auf das nächste mal!

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Kürbisse und Ergotherapie?

Am 27. Oktober drehte sich in der Ergotherapie alles um Kürbisse. Warum eigentlich?

An diesem Tag fand der Welttag der Ergotherapie statt, und er stand unter dem Motto "Kürbis im Alltag". Der DVE rief hierzu zu einem Wettbewerb auf und unsere Ergotherapie-Schüler aus Leipzig haben das Thema umgesetzt.
Und so sehen sie aus, die Alltagshandlungen mit dem Kürbis...

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Schulsong wird zum viralen Hit

Wenn ein Song den Nerv der Zeit trifft kann dies oft eine überraschende Eigendynamik entwickeln.


Görlitz. Die APF 26 des Schulteil Görlitz, hat für die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse der APF 24 und 25 am 31.08.2017 einen selbst umgeschriebenen Song vorgetragen.

Dabei nahmen sie sich den Song von Stereoact und Kerstin Ott "Die immer Lacht" vor und schrieben kurzer Hand den Song: "Pflege die immer lacht".

Gemeinsam mit Herrn Wiesner der Musikschule Görlitz, trugen sie ihren Song zum selbsterstellten Programm am 31.08.17 vor. Die Begeisterung war sehr groß und erstreckte sich dabei über der gesamten Saal.

Nachdem das Video am 01.09.17 von einem Schüler bei Facebook hochgeladen wurde, schauten die Schüler immer wieder nach, wie viele Aufrufe, Likes und Kommentare ihr Video bekommt.
Die Begeisterung war überragend! Am 24.10.17 hat das Video über 277.000 Aufrufe!

Zudem nahm die Klasse am Kreativwettbewerb "Ich pflege gerne!" teil und wurde zur Preisverleihung am 09.11.2017 zur Messe Consozial nach Nürnberg eingeladen.

Artikel in der SZ: http://www.sz-online.de/nachrichten/mit-musikvideo-zum-facebook-hit-3800222.html

Projekt: Spendenaktion Hospiz Siloah in Herrnhut

Hier der Bericht unserer Schüler der Altenpflegerklasse APF 27 über ihre Erfahrung zur Hospizarbeit.

"Im Rahmen der unterrichts wollten wir die Hospizarbeit näher kennenlernen.
Wir haben uns diesbezüglich überlegt ein soziales Spendenprojekt zu organisieren.
Um die Arbeit im Hospiz Siloah zu unterstützen nahmen wir Spenden ein, indem wir Kuchen gebacken, belegte Brötchen und Mitagessen gekocht haben.
Des Besuch im Hospiz am 18.10.17 begann mit einem Vortrag über Hospizarbeit in Sachsen und anschließend gab es eine Führung durch das Haus. Zum Ende überreichen wir einen Scheck im Wert von 300€ an den Einrichtungsleiter Herrn Rixrath und der Pflegedienstleiterin Schwester Kathrin.

Besonderer Dank gilt der Herrnhuter Diakonie und dem christlichen Hospiz Siloah und ohne die Unterstützung der Dozenten und Schüler der Bildungsakademie Dresden vom Schulteil Görlitz wäre dieses Pröjekt nicht zustande gekommen.

Fazit der Klasse APF 27:
Ist den Weg des Altenpflegers und weitere Spezialisierungen anzustreben, sowie die Hospizarbeit zu würdigen."

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Das Kind in dir

Das war das Sommerfest 2017 in Leipzig!

Es strahlte der Leipziger Himmel im schönsten Spätsommerblau zum diesjährigen Sommerfest am 4. September. Unter dem Motto „Das Kind in dir“ fand man sich rund um das Schulgebäude zum Beisammensein ein. Großer Dank gilt der Klasse EZ 13 und der Klasse E 41, die gemeinsam ausbildungsübergreifend das Fest vorbereiteten.

Neben einem wunderbaren Buffet, mit dem für das leibliche Wohl gesorgt war, konnte man sich über Gesang zu Gitarrenklängen freuen, an verschiedenen Ständen kreativ werden und sein Glück bei der Tombola versuchen. Mit dem Fest wurde auch in diesem Jahr eine Gelegenheit zum Austausch geschaffen, SchülerInnen und das Lehrerteam nutzen dies gern und saßen in lockerer Runde zusammen.

Die Spenden in Höhe von über 150 Euro, die auf dem Fest gesammelt wurden, kommen dem Straßenkinder e.V. für seine Arbeit zu Gute.

Wir danken allen Beteiligten, Auf- und Abbauern, Mitmachern, Mitdenkern, Kuchenbäckern, Organisatoren, Unterstützern und Spendern für diesen schönen Nachmittag und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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Kochen für einen guten Zweck

Unsere Schüler der APF 27 haben sich toll ins Zeug gelegt und für alle anwesenden Schüler ein hervorragendes Frühstücksbuffet gezaubert. Mit selbst gebackenem Kuchen und belegten Brötchen konnten sich alle stärken.
In der Mittagspause gab es zusätzlich noch aus der „warmen Küche“ Nudeln mit Tomatensoße.
Und das alles für einen guten Zweck. Der Erlös der Einnahmen kommt dem Hospiz in Herrnhut zugute.

Eine ganz tolle Aktion unserer Schüler. Herzlichen Dank dafür.

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Die Mär vom "bösen Wolf" Cholesterin

Über den Tellerrand geblickt – Was ist dran an der "Cholesterinlüge".

Wolfsaugen

Der Beruf eines Medizinisch-technischen Assistenten (w/m) ist abwechslungsreich und vielschichtig. Ein Teilgebiet des Tätigkeitsfeldes betrifft die Angiologie. In diesem Bereich werden unter anderem die Gefäße des Patienten mit Hilfe modernster Dopplerdruckmessung untersucht. Diese Messung dient dem Abschätzen arteriosklerotischer Gefäßveränderungen und ist somit ein wichtiger Part zur optimalen Therapiegestaltung (vgl. Clemens, Amann-Vesti & Thakhammer 2012, S. 271). Viele schwerwiegende Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit sind auf die Arteriosklerose zurückzuführen (vgl. Freissmuth, Offermanns & Böhm 2012, S. 467).

Auch unter medizinischen Laien ist bekannt, dass erhöhte Cholesterinwerte im Blut (Hypercholesterinämie), die Entstehung von Gefäßerkrankungen begünstigt. Doch in den letzten Jahren wurde diese Aussage immer öfter kritisiert. Die Vermutung der Cholesterinlüge breitete sich nicht nur in den arte- und 3sat-Dokumentationen aus. Was ist dran an der harschen Kritik? Bringen neue Studien Licht in den dunklen Wald der Cholesterinunsicherheit?
Schon in den 90er Jahren wurde eine Vielzahl klinischer Studien zu diesem Thema durchgeführt, die zeigten, dass eine Senkung der Cholesterin-Plasmakonzentration zu einer Verringerung des kardiovaskulären Risikos führt.
Eine relativ aktuelle und sehr umfangreiche Untersuchung mit Daten von über 100.000 Teilnehmern führte die Gruppe um Dr. Brian Ference aus Detroit zu dem eindeutigen Schluss: Das „böse“ Cholesterin fördert signifikant arteriosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen (vgl. Ference et al. 2017).

Halten wir fest: Ein erhöhter Blutwert des „bösen“ Cholesterins bedeutet statistisch gesehen ein höheres Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen. Die Krux ist jedoch folgende: Wer bestimmt die Grenzwerte, bei denen die Gabe von Cholesterinsenkern gerechtfertigt ist? Ab welcher Cholesterinkonzentration besteht wirklich ein signifikantes Risiko von Gefäßerkrankungen? Wer wägt das Risiko der Nebenwirkungen und den Nutzen von Lipidsenkern ab? Fragen, über die es sich sicherlich lohnt nachzudenken, zu recherchieren und weiter zu diskutieren. Der Wolf wird also auch in Zukunft durch die Wälder schleichen.

Dem Untier stehen wir nicht wehrlos gegenüber. Immerhin wird etwa ein Drittel des Cholesterins über die Nahrung aufgenommen (vgl. Rosada). Empfehlenswert ist daher eine gesunde Ernährung (zum Beispiel Mittelmeerdiät), gepaart mit viel Bewegung und einem endgültigen Abschied von der Zigarette. Letzteres begrüßen definitiv auch die Kollegen in der Lungenfunktionsdiagnostik und die Flimmerhärchen in unserer Lunge.

Quellen

Clemens, R. K.; Amann-Vesti, B. R.; Thalhammer, C.: Periphere Dopplerdruckmessung. In: Deutsche medizinische Wochenschrift 2012; 137 (6), S. 271–273. DOI: 10.1055/s-0031-1298898

Ference, Brian A. et al.: Low-density lipoproteins cause atherosclerotic cardiovascular disease. 1. Evidence from genetic, epidemiologic, and clinical studies. A consensus statement from the European Atherosclerosis Society Consensus Panel. In: European heart journal. DOI: 10.1093/eurheartj/ehx144

Freissmuth, Michael; Offermanns, Stefan; Böhm, Stefan: Pharmakologie & Toxikologie. Von den molekularen Grundlagen zur Pharmakotherapie. Springer. Berlin, Heidelberg 2012. Online verfügbar unter http://dx.doi.org/10.1007/978-3-642-12354-2

Rosada, Adrian: Arbeitsbereich Lipidstoffwechsel. Charité – Universitätsmedizin Berlin: Cholesterin-Ratgeber. Online verfügbar unter https://lipidambulanz.charite.de/patienten/cholesterin_ratgeber/, zuletzt geprüft am 11.08.2017

Abschlussfest in Leipzig

Abschlussveranstaltung für Absolventen der Schule für Sozialwesen und Schule für Ergotherapie.

Am 31.08.2017 wurden die Schüler der Prüfungsklassen EZ 9, EZ10 und E36-L im feierlichen Rahmen traditionell in der Alten Börse zu Leipzig verabschiedet.
Unser Dank gilt den Absolventen der Bildungsakademie, welche durchgängig mit sehr guten und guten Abschlüssen in die Berufswelt starten.

Ihnen wünschen wir viel Erfolg im beruflichen Alltag.

Weiterhin gilt der Dank Herrn Prof. Dr. Lothar Langguth für seine Festrede, der Band Wundertüte und Frau Melanie Schirmacher, welche die Feier musikalisch begleiteten.

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Ein Ass im Ärmel für jede Pflegedienstleitung

Immer wieder stehen die Expertenstandards des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) im Focus der Pflegeeinrichtungen.

Asse im ÄrmelOb ambulante, teilstationäre oder stationäre Pflege, alle Einrichtungen müssen die Inhalte der Expertenstandards in der Praxis umsetzen. Es ist jedoch nicht immer klar, welche rechtliche Relevanz dies für die Einrichtungen hat. Fest steht, dass bei Auseinandersetzungen vor Gericht, die Expertenstandards als Bewertungsmaßstab dienen und die Qualität in den Pflegeeinrichtungen an ihnen gemessen wird. Aus diesem Grund wird auch bei der jährlichen Qualitätsprüfung jeder Pflegeeinrichtung durch zum Beispiel den MDK ein großer Teil der Prüfkriterien aus den Expertenstandards gezogen. Der Inhalt der Expertenstandards für die Pflege ist daher das Minimum welches jede Pflegeeinrichtung in der Praxis Umsetzen und deren Umsetzung Nachweisen muss.

Ein Ass im Ärmel für jede Heimleitung und/oder Pflegedienstleitung ist hier eine gute Ausbildung ihrer Pflegefachkräfte in Verbindung auch mit allen aktuellen Expertenstandards, da dies Grundlage für gute Qualität in jeder Pflegeeinrichtung ist. Es mindert den Schulungsbedarf in diesem Bereich und schafft mehr Freiräume für die Pflegedienstleitung. Im Schulteil Görlitz ist dies im Unterricht bereits fester Bestandteil in der Ausbildung zur Altenpflegefachkraft weil es für jede Pflegeeinrichtung wichtig ist, dass sich die Auszubildenden nach ihrem Abschluss damit auskennen und nicht noch nachgeschult werden müssen. Die Schüler lernen alle Expertenstandards und die dazugehörigen Instrumente kennen, unter anderem die Anwendung von Screening und Assessmentinstrumenten, sie lernen zu unterscheiden und zu selektieren sowie wichtige Hinweise zur pflegefachlichen Einschätzung bei der Gefährdungsbeurteilung von Patienten.

Von der Vision zur Realität?

Neues Gesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten

Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e. V. (DVE) hat im vergangenen Jahr nach sehr intensiver Arbeit unter dem Vorsitz von Frau Inga Junge – Referat Ausbildung und Weiterbildung – einen neuen Gesetzentwurf für die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung fertiggestellt. Das Dokument, das in enger Zusammenarbeit mit Lehrenden aus der Praxis und Juristen entstand, wurde nun dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt.

Welche Änderungen sieht dieser Entwurf vor?

  1. Lehrinhalte sollen dem Anforderungsprofil des Ergotherapeuten in der täglichen Praxis entsprechen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen. Ihre Vermittlung in Lernfeldern wird bundesweit statt länderrechtlich geregelt – dadurch entfiele auch die Stundentafel in Sachsen.
  2. Die Prüfungen orientieren sich im Schwerpunkt deutlicher an der Praxis und enthalten daher zahlreichere und komplexere Falldarstellungen.
  3. Für die fachpraktische Ausbildung sieht der Entwurf vor, dass Praxisanleiter eine berufsbegleitende Zusatzqualifizierung nachweisen sollen.

Für uns alle, Schüler und Lehrer, hat dieser Entwurf noch eine weitere hohe politische Brisanz:
Er sieht die Übernahme der Ausbildungskosten durch den Staat vor. Das wäre ein klares Signal für die dringend anstehende Aufwertung eines Berufes, dessen Vertreter für die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung einen immensen Beitrag leisten. Denn angesichts des bereits heute bestehenden Engpasses in der Versorgung mit Ergotherapie droht angesichts des demographischen Wandels schon morgen die Unterversorgung.

Wir hoffen also, dass das neue Gesetz zügig verabschiedet wird und in Kraft tritt. Dann wird aus der Vision gelebte Realität!

Richterlicher Hammer und Waage

Filmprojekt "Bist du? Bist du nicht?"

Zwei Jahre lang hat die Bildungsakademie Dresden gGmbH an einem Filmprojekt gearbeitet um ein frischeres Image für die Berufsbilder und ihren Ausbildungsgänge zum Erzieher (m/w), Altenpfleger (w/m), Ergotherapie (w/m) und Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik (MTA-F, m/w) zu verschaffen.

 

Making of des Filmprojekts "Bist du? Bist du nicht?"

Making of des Filmprojekts

Erzieher

Bist du ... laut?
Bist du ... laut?
Bist du ... ausgegrenzt?
Bist du ... ausgegrenzt?

Altenpflege

Bist du ... verbittert?
Bist du ... verbittert?
Bist du ... grobmotrisch?
Bist du ... grobmotrisch?

MTA-F

Bist du ... schlaff?
Bist du ... schlaff?
Bist du ... ungeduldig?
Bist du ... ungeduldig?

Ergotherapie

Bist du ... planlos?
Bist du ... planlos?
Bist du ... esoterisch?
Bist du ... esoterisch?

Die Brücke zwischen mir und anderen

Warum haben Sie sich für die Ausbildung zum Erzieher (m/w) entschieden?

Das ist eine Frage, die angehende Erzieher (m/w) in der Bildungsakademie Sachsen, Schulteil Leipzig im Vorstellungsgespräch regelmäßig hören.

Die Antworten gehen häufig in eine bestimmte Richtung: Spaß am Zusammensein mit Kindern. Der Wunsch, Kindern und Jugendlichen zu helfen und damit die Welt ein bisschen besser zu machen.

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Diesen Aussagen ist ein bestimmter Fokus zu entnehmen, der wertvoll ist. Die Erfahrungen zahlreicher pädagogischer Richtungen (Montessori, Freinet, Situationsansatz ... ) zeigen jedoch, dass der Wunsch zu helfen in der Praxis zu kurz greift.

Im Berufsalltag sind pädagogische Fachkräfte häufig mit Situationen konfrontiert, in denen der natürliche Impuls mitzufühlen, zu helfen, unter Umständen sogar mitzuleiden, das professionelle Handeln bremst.

Denn das Entscheidende sind die pädagogischen Schlüsse, die wir aus unserem Wissen über unterschiedliche Lebenswelten und unserem Zugang zu ihnen ziehen. Hierfür brauchen Erzieher die Fähigkeit zur Empathie.

Empathie beschreibt den schmalen Pfad durch die Gefühlswelt, der in pädagogischem Handeln gegangen werden soll. Der Psychotherapeut Carl Rogers hat es auf den Punkt gebracht: ein neugieriges, aber nicht forderndes und dennoch einfühlsames, nicht wertendes Annähern an die Gedanken- und Gefühlswelt eines anderen Menschen, so dass das Wahrgenommene gespiegelt werden kann, ohne es auf sich selbst zu übertragen: Empathie meint, „einen Menschen in seiner Welt zu verstehen und zu akzeptieren, so wie er sie empfindet“.¹

Bewusst gelebte Empathie schafft die Voraussetzung dafür, Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend begleiten zu können – ohne in der Gefühlswelt des anderen zu versinken, aber auch ohne sich selbst aus dem Blick zu verlieren.

Ausgangspunkt für gelingende Empathie ist die ausgewogene Selbstwahrnehmung der Fachkraft. Nur wer in der Lage ist, die eigene Gefühlswelt reflektiert wahrzunehmen, kann sich auf professioneller Ebene empathisch anderen Menschen zuwenden.

Während der Ausbildung an der Bildungsakademie Dresden gGmbH setzen sich angehende Erzieher/innen mit diesem „schwierigsten und heikelsten Aspekt"² intensiv auseinander. Empathie soll erlebbar werden, für einen jeden von uns – sowohl in der fachtheoretischen Auseinandersetzung als auch im täglichen Umgang miteinander.

Quellen

1, 2 Die Grundhaltungen der Personenzentrierten Gesprächstherapie URL [https://www.carlrogers.de/grundhaltungen-personenzentrierte-gespraechstherapie.html]. zuletzt aufgerufen am 21.06.2017

Weiterführende Literatur

Rosenberg, M. B. (2012): Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. 10. Auflage. Paderborn: Junfermann Verlag

Empathie blendet uns URL [http://www.zeit.de/2015/49/psychologie-empathie-terror-mitgefuehl-interview], zuletzt aufgerufen am 21.06.2017

Filmpremiere in Dresden

"And the Oscar goes to ..."

Über zwei Jahre lang hat die Bildungsakademie Dresden gGmbH an einem Filmprojekt gearbeitet um ein frischeres Image für die Berufsbilder und ihren Ausbildungsgänge zum Erzieher (m/w), Altenpfleger (w/m), Ergotherapie (w/m) und Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik (m/w) zu verschaffen.

Ganz groß wurde dies am 22.06.17 im Programmkino Ost in Dresden gefeiert. Komplett mit rotem Teppich, einer Vergabe von "Oscars" und einer Sektdusche. Trotz der rekordverdächtig heißen Temperaturen war der Vorstellungssaal prall gefüllt.

Insgesamt wurden 5-6 Clips je Ausbildungsgang und ein Making Of präsentiert. Die meisten Filme waren lustig und sorgten für großes Gelächter bei allen Zuschauern und für heiße Gesichter bei den Akteuren. Es gab aber auch ernstere Episoden, die zeigten, dass die Ausbildungen und das Projekt nicht nur aus Spaß und Spiel bestehen. Diese lieferten einen optimistischen Einblick in die verantwortungsvollen Bereiche der Altenpflege, Ergotherapie, MTA-F und der Erziehertätigkeit und regten zum Nachdenken an.

Bald sind alle Videos hier auf dieser Webseite einsehbar. Bis es soweit ist, gibt es hier schon ein paar Schnappschüsse der Veranstaltung.

Es war einmal der 01. Juni 2017

Jubel, Schweiß und ein tolles Gefühl!

Am 01.Juni 2017 haben sich rund 20000 Menschen um gemeinsam Sport zu treiben, darunter 38 Schüler und Lehrer der Bildungsakademie Dresden gGmbH. Nach einem Gruppenfoto starteten unsere ersten Läufer beim 9. REWE-Lauf in Dresden. Manch einer überrundete die Anderen, manch einer wurde überrundet. Egal, alle schafften den Einlauf ins Stadion bei toller Kulisse, lauter Musik und einer Lasershow.

Was für ein Gefühl, nach 5 Kilometern die Medaille umgehangen zu bekommen. Alle Läufer waren euphorisiert, was nicht zuletzt an der tatkräftigen Anfeuerung der am Rand stehenden Mitarbeiter und Schüler lag. Hoffentlich laufen nächstes Jahr wieder so viele (oder gar noch mehr) motiviert mit! Danke für den tollen Abend!

„Die eigene Gesundheit erhalten und fördern“

Sportfrei hieß es für die Altenpflegeklasse (Apf 27) in Görlitz bei Frau Brandt.

In 2 selbstorganisierten aktiven Projekttagen wurde in Bad Flinsberg gewandert und in der Schule Zumba, Pilates, QiGong, Tae Bo, Yoga usw. durchgeführt.

Die Altenpflegeschülerinnen und -schüler haben einen anspruchsvollen und anstrengenden Beruf gewählt. Die Arbeit stellt große Anforderungen an die physische und psychische Belastbarkeit der Pflegekräfte
Daher ist es besonders wichtig von Beginn an, die Belastungen aber auch Ressourcen, die der Beruf bereit hält, zu sensibilisieren und das Gesundheitsverhalten der angehenden Pflegekräfte nachhaltig zu verbessern.

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Wir reihen uns wieder in die Leipziger Stadtgeschichte ein

Auch dieses Jahr waren wir wieder bei Deutschlands zweitältestem Stadtmarathon dabei. Dort gab es nicht nur Medaillien zu verdienen...

Schon mehrere Jahre in Folge laufen Schüler und Lehrer gemeinsam beim Leipziger Marathon. Dieses Jahr hatten wir neben dem 10km-Lauf und dem 4km-Lauf auch einige, die bei den Inline-Skatern mit dabei waren.

Alle Sportler haben ihre Läufe mit Bravour bestanden und viele Bestzeiten konnten unterberboten werden. Neben den Medaillien gab es wegen dem überraschend sonnigem Wetters auch einen ordentlichen Sonnenbrand zu verdienen.
Sichtlich stolz auf das Erreichte denken viele darüber nach, im nächsten Jahr auch die höheren Laufklassen in Angriff zu nehmen.

Wir gratulieren ebenfalls zwei von unserern Läufern zur gewonnenen 10km-Challenge. Lorenz W. und Tobias F. haben eine schnellere Zeit erreicht als Dietmar Blum und erhalten somit jeweils einen Gutschein für ein Frühstück zu zweit im Glashaus.

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Kommunikationshilfen

 Selbst Stephen Hawking, einer der wohl intelligentesten Menschen der Welt, benötigt Ergotherapeuten. Inwiefern erfuhren unsere Schüler.

Wie sich Klienten mit Sprach- und/ oder Stimmeinschränkungen im Alltag verständigen können, zeigte Herr Baumgärtner der Firma Epitech am 06.04.2017 unseren Ergotherapieschülern im dritten Ausbildungsjahr an der BA-Dresden. Sie konnten verschiedene Kommunikationshilfen erproben und testen, wie man über Augensteuerung mithilfe eines Sprachcomputers kommunizieren kann. Wir danken für einen sehr spannenden und interessanten Infotag.

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Staatlich anerkannte Fachschule und Ersatzschulen - Institut für Fortbildung und Umschulung