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25 Jahre Bildungsakademie Dresden

Jubiläumsbotschaft

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Zusammenfassung der Feierstunde

Professor Langguth mit Olena Tokar und Igor Gryshn am Klavier
 

Am Freitag, den 22.04.2016, lud der Geschäftsführer der Bildungsakademie Sachsen, Herr Prof. Dr. Lothar Langguth, Mitarbeiter, ehemalige Mitarbeiter und Schüler sowie Geschäftspartner aller drei Schulteile - Leipzig, Dresden, Görlitz - zu einer feierlichen Feststunde anlässlich des Jubiläums in die Alte Nikolaischule ein. Er dankte allen Wegbegleitern für die Unterstützung von einer Idee vor 25 Jahren zu einem mittelständigen und modernen, gemeinnützigen Bildungsträger. Ca. 20.000 Schüler wurden in 25 Jahren in den Schulteilen ausgebildet und versehen heute in sozialen Berufen ihren Dienst für die Gesellschaft. Darauf kann man stolz sein, denn es war kein einfacher und leichter Weg. Im Namen aller anwesenden Gäste und generell für die Bildungsakademie dankte der generalbevollmächtigte Gesellschafter, Herr Dietmar Blum, dem Professor herzlich für sein Wirken und Lebenswerk.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch bekannte Persönlichkeiten des Leipziger Kulturlebens. So spielte der Leipziger Pianist Herr Igor Gryshyn u. a. Werke von Chopin, Strauss und Tschaikowski und die Leipziger Opernsängerin Frau Olena Tokar begleitete ihn mit Gesang. Es war ein sehr schöner Höhepunkt in der Geschichte der Bildungsakademie.

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Die vollständige Rede von Professor Languth ist nachfolgend zu finden.

"Verehrte Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schüler!

25 Jahre sind 1/3 eines durchschnittlichen Menschenlebens! So gesehen blicken wir auf eine lange Geschichte zurück, die allerdings für die, die sie gestaltet haben, nicht mehr als ein zusammengedrängter Abschnitt ihres Lebens ist.

Ich freue mich, dass ich aus Anlass des 25. Jahrestages der Gründung der Bildungsakademie Dresden Sie alle hier begrüßen kann. Vielen Dank liebe Gäste, dass Sie gekommen sind.

  • Frau Manja Bürger, Geschäftsführerin des VDP; Ich möchte hier an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihre Mühe beim Zustandekommen des 2015 in Kraft getretenen Gesetzes für Schulen in freier Trägerschaft zu danken.
  • Herr Wolf und Herr Himmstedt
  • Frau Carmen Wolf, UCW Unternehmensberatung
  • Herr Köhler, Geschäftsführer der Hausverwaltung des Vermieters Kurt Biron
  • Prof. Dr. Mättig
  • Frau Dr. Ronthaler
  • Herr Stoldt

Ich freue mich, dass Delegationen von Schülern und Mitarbeitern aus unseren Schulen in Dresden, Leipzig und Görlitz anwesend sind. Seien Sie alle besonders herzlich willkommen.

Mein besonderer Gruß gilt den Kolleginnen und Kollegen die 25 Jahre oder fast 25 Jahre für die Bildungsakademie Sachsen gewirkt haben und die ich vor dieser Festversammlung ehren möchte:
Herr Prietz seit 1992
Herr Streitzig seit 1992

Ich danke Ihnen für die geleistete Arbeit und wünsche Ihnen Gesundheit und Wohlergehen.

Für mich persönlich ist dieser Tag heute auch ein Besonderer. Es vollendet sich damit schon ein Teil meiner Lebensgeschichte. Und die Bildungsakademie Sachsen ist für mich heute wie ein Kind, das sein Studium abgeschlossen hat und erfolgreich und selbständig im Leben steht. Auch die Höhen und Tiefen unserer Entwicklung waren vergleichbar denen beim Heranwachsen eines Kindes. Und, wie im persönlichen Leben, hatte ich als Vater meine Familie in der Bildungsakademie. Dieser „Familie“ danke ich ganz herzlich für Rat und Tat. Das war zunächst Herr Schwarz, das war vor allem auch die Prokuristin Frau Bärbel Spemann, der ich zu besonderem Dank verpflichtet bin und der ich einen Blumenstrauß als Dankeschön überreichen möchte.

Die Familie ist aber größer und größer geworden und so sind das heute, die Schulleiterin Frau Cornelia Birkigt, die Schulleiter Herr Jerome Bach und der „Altmeister“ Herr Hans-Peter Streitzig, das Mitglied der Geschäftsleitung Frau Alexandra Muschick und Herr Dietmar Blum Generalbevollmächtigter der Bildungsakademie.

Ich habe nicht vor, die Entwicklung unserer Bildungsakademie geschichtlich nachzuverfolgen! Der Wert eines Unternehmens liegt auch nicht in der Vergangenheit sondern in der Zukunft. Ich versage mir deshalb also die Erzählung unserer Geschichte, weil ich auch glaube, dass unsere Bildungseinrichtung an den Standorten Dresden, Görlitz und Leipzig eine gute Zukunft haben. Bei dieser Beurteilung befinde ich mich ja auch in guter Gesellschaft beispielsweise mit Kurt Tucholsky – er hat vor 100 Jahren schon in seinen „Ratschlägen für einen schlechten Redner“ erkannt, dass die Geschichte einer Sache vor allem für die Zuhörer ermüdend und uninteressant ist.
Kurt Tucholsky:
„Fang immer bei den alten Römern an und gib stets, wovon du auch sprichst, die geschichtlichen Hintergründe der Sache. Das ist nicht nur deutsch – das tun alle Brillenmenschen. Ich habe einmal an der Sorbonne einen chinesischen Studenten sprechen hören, der sprach glatt und gut französisch, aber er begann zu allgemeiner Freude so:
Lassen Sie mich in aller Kürze die Entwicklungsgeschichte meiner chinesischen Heimat seit dem Jahre 2000 vor Christi Geburt …… Er blickte ganz erstaunt auf, weil die Leute so lachten.
So musst du das auch machen. Du hast ganz recht: man versteht es ja sonst nicht, wer kann denn das alles verstehen, ohne die geschichtlichen Hintergründe ….. sehr richtig! Immer gib ihm Historie, immer gib ihm.“

Ganz in diesem Sinne möchte ich unsere heutige Feierstunde verstanden wissen! Wir wollen heute Freude miteinander haben und einen gemeinsamen Kunstgenuss an der wunderschönen Musik, interpretiert von kompetenten Künstlern. Es war mein Wunsch und der Wunsch vieler Mitarbeiter und Freunde, dass wir an diesem Tag ein überragendes Konzert unserer Freunde Pianist Igor Gryshyn und Opernsängerin Olena Tokar von der Leipziger Oper hören und jeder von uns einen bleibenden Genuss hat, an den wir alle noch lange zurück denken.

Wenden wir nun unseren Blick kurz in die Perspektive der Bildungsakademie Sachsen. Die Zukunft der Bildungsakademie Sachsen ist vorbereitet und jetzt kommt es darauf an, die nächsten Schritte zu gehen.

Wir arbeiten an der Qualitätserhöhung unserer Ausbildung in den Schulen und in den Fachbereichen, das Managementsystem wird in kurzen Abständen auf den Prüfstand gestellt und weiter qualifiziert, die Ausstattung unserer Schulen wird ständig auf sehr hohem Niveau realisiert. Keiner von uns hätte vor 25 Jahren auch nur in Konturen sagen können, wohin wir uns entwickeln müssen, um dem Anspruch der Gesellschaft an qualifizierte Berufsausbildung gerecht zu werden.

Nunmehr glauben wir als Geschäftsleitung der Bildungsakademie Sachsen, dass eine neue Entwicklung – die Entwicklung zur Akademisierung unserer Ausbildungen eingeleitet werden muss. Denn so wie wir es in den vergangenen 25 Jahren erlebt haben wird in 15 oder 25 Jahren nichts mehr so sein wie heute. Wir haben jetzt das Ziel, uns auf den Weg zu begeben. Wir denken darüber nach, gegebenenfalls mit einem kompetenten und leistungsfähigen Partner diesen Weg zu beschreiten. Ich glaube aber auch, dass für steinige und steile Wege die Bildungsakademie Sachsen gemacht ist und so auch allein das Ziel erreichen kann.

Entscheidend bleibt aber, dass in unserem ureigensten Kerngeschäft der Berufsausbildung mit hohem Niveau weiter gearbeitet wird und damit die inhaltlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Akademisierung unserer Ausbildung geschaffen werden.

Aber, liebe Freunde, bei allem Ehrgeiz und Willen zur Entwicklung und zum Erfolg darf der soziale Anspruch eines Ausbildungsunternehmens das gesundheits- und soziales Fachpersonal aus- und weiterbildet nicht aus den Augen verloren werden. Unser Standpunkt muss immer auch nach außen deutlich machen, dass die Wertigkeit und das Funktionieren einer menschlichen Gesellschaft auch davon bestimmt wird, wie der Gesundheitsbereich und die sozialen Erwartungen der Menschen so sicher gestellt werden, dass von Menschlichkeit gesprochen werden kann. Ich denke, liebe Gäste und liebe Freunde, da gibt es noch viel zu tun!

Liebe Freunde, ich darf mich bei allen denen, die geholfen haben aus der Bildungsakademie Sachsen ein funktionierendes Bildungsunternehmen zu machen ganz ganz herzlich bedanken. Der Dank gilt vor allem unseren Lehrkräften die Tag für Tag eine mühsame aber auch sehr befriedigende Arbeit verrichten und die Seele unseres Unternehmens sind.

Ich wünsche Ihnen allen Gesundheit und Wohlergehen!

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