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Fortbildung zur zusätzlichen Betreuungskraft in Pflegeheimen (m/w) nach § 53c

Die zusätzliche Betreuungskraft – häufig auch Alltagsbegleiter, Betreuungsassistent oder Präsenzkraft genannt – wird in der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen in Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Seit dem 01. Januar 2015 steht die Betreuung allen Pflegebedürftigen, die sich in voll- und teilstationären Einrichtungen befinden, im Rahmen des Ersten Pflegestärkungsgesetzes offen. Zuvor wurden von Betreuungskräften lediglich Menschen mit Demenz, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen betreut.

Die Fortbildung zur Betreuungskraft erfolgt auf der Basis der Richtlinien nach § 53c (ehemals § 87b) zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen (Betreuungskräfte-Rl).

Betreuungskraefte in Pflegeheimen

Die Zielstellung der Fortbildung zur zusätzlichen Betreuungskraft

Die Fortbildung hat das Ziel, zusätzliche Betreuungskräfte für vollstationäre Pflegeeinrichtungen (Pflegeheime, Einrichtungen der Kurzzeitpflege) sowie teilstationäre Pflegeeinrichtungen (Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege) zu qualifizieren, damit diese in der Lage sind, in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Betreuungs- und Lebensqualität der Anspruchsberechtigten zu verbessern.

Die Qualifizierungsmaßnahme besteht aus drei Modulen:

  • Basiskurs
  • Betreuungspraktikum
  • Aufbaukurs

Insgesamt hat die Fortbildung einen Gesamtumfang von mindestens 160 Unterrichtsstunden sowie einem zweiwöchigen Betreuungspraktikum.

Die regelmäßige Fortbildung umfasst jährlich mindestens insgesamt 16 Unterrichtsstunden, in denen das Wissen aktualisiert wird und eine Reflexion der beruflichen Praxis eingeschlossen ist.

Angeboten wird diese in unserem Katalog an mehreren Terminen als "Fortbildung von zusätzlichen Betreuungskräften in Pflegeheimen (2-tägiger Auffrischungskurs, mindestens einmal jährlich)". Weiterführende Informationen und Details zum Beruf der Betreuungskraft in Pflegeheimen finden Sie auf den Seiten des GKV-Spitzenverbandes.

Die Aufgaben zusätzlicher Betreuungskräfte

Die zusätzlichen Betreuungskräfte erfüllen eine besonders wichtige Aufgabe. So stimmen sie sich mit den Pflegekräften ab und begleiten ihre Patienten zum Beispiel beim Lesen, Basteln, Spazierengehen oder zu Veranstaltungen. Das Ziel hierbei ist, den Bewohnern und Bewohnerinnen sowie den Pflegegästen durch die zusätzliche Betreuung eine höhere Wertschätzung entgegenbringen zu können. Durch den Kontakt mit anderen Menschen soll diesen eine bessere Teilhabe in der Gesellschaft ermöglicht werden. Von dem Aufgabenbereich ausgeschlossen sind hingegen pflegerische Leistungen.>

Zusätzliche Betreuungskraft: Ein Beruf mit Perspektive

Mit der Einführung des Ersten Pflegestärkungsgesetzes vom 01. Januar 2015 wurde die Bedeutung des Berufes der Betreuungskraft wesentlich gestärkt. Seit diesem Zeitpunkt haben nicht nur Menschen mit mit Demenz, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen Anspruch auf Betreuung, sondern alle Bewohner und Bewohnerinnen von Pflegeeinrichtungen.

Durch die Neuregelung des $ 43b SGB XI im Zweiten Pflegestärkungsgesetz vom 01. Januar 2017 haben nun auch Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 in teil- und vollstationären Einrichtungen Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Aktivierungsmaßnamen. Da unsere Gesellschaft immer älter wird, sind Betreuungskräfte künftig von immer größerer Bedeutung – ein Beruf mit Zukunft.

Weiterführende Informationen zu zusätzlichen Betreuungskräften (m/w)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet auf seinen Seiten zahlreiche weitere Informationen zum Beruf der zusätzlichen Betreuungskraft in Pflegeeinrichtungen (m/w).

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